"Sie konnten zueinander nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief"

Ein Brückenschlag
zwischen der Elbinsel Wilhelmsburg
und den Vier- und Marschlanden

ist lange überfällig

Anlässlich der Eröffnung des Elberadweges macht der aus der Zukunftskonferenz hervorgegangene Verein "Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg" einen kostengünstigen und kurzfristig realisierbaren Vorschlag: Montage eines Radweges an die vorhandene Autobahnbrücke über die Norderelbe und Integration dieser Querung in das vorhandene Radwegenetz. Durch diese einfache Maßnahme lassen sich vielfältige Synergieeffekte erzielen! *

Gute Gründe für einen Radweg über die Norderelbe:

Integration der größten Flussinsel Europas in den neuen Elberadweg                  Der Elberadweg-r2

Am 14./15.6. wird der Elberadweg r2 (von Cuxhaven nach Bad Schandau) offiziell eröffnet. Ausgerechnet das in vielerlei Hinsicht interessante Stromspaltungsgebiet der Elbe wird aus dem Streckenverlauf ausgespart.   Mit einer Radverbindung über die Norderelbe wird eine attraktive Streckenvariante angeboten, die die grünen Inseln im Fluss erfahrbar macht und mitten durch den Hamburger Hafen und den alten Elbtunnel direkt an den Landungsbrücken ankommt.         Streckenvarianten über die große Insel im Fluss

Zwei attraktive Naherholungsgebiete miteinander verknüpfen

Der Wilhelmsburger Osten diesseits und die Vier- und Marschlande sowie Rothenburgsort jenseits der Norderelbe sind schon jetzt - jedes für sich - ein Eldorado für SpaziergängerInnen, SkaterInnen und RadlerInnen. Durch eine Überwindung des trennenden Elbestromes lassen sich die Qualitäten für Natur, Naherholung und Freizeitnutzung potenzieren. Mit den Plänen für einen Skater - Rundkurs rund um die Billwerder Bucht und für das Naturschutzgebiet: "Auenlandschaft Norderelbe" (beiderseits der Elbe - unter Einschluß des entwickelt sich ein ökologisches und touristisches Gesamtkonzept. Auf der ins Abseits geratenen Elbinsel Wilhelmsburg entstehen neue Verdienstmöglichkeiten.

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört

Moorwerder und Ochsenwerder sind Teil einer gemeinsamen bäuerlichen Kulturlandschaft und gehören seit dem 12. Jahrhundert gemeinsam zur Kirchengemeinde in Ochsenwerder. Bis 1962 war die Norderelbe - über eine Fähre - verbindendes Element für vielfältige wirtschaftliche, verwandtschaftliche, kulturelle und religiöse Austauschbeziehungen. Taufen, Konfirmation, Hochzeiten, Altenkreise und Beerdigungen sind heute durch den 9 km langen Auto-Umweg erschwert. 

Harburg und Bergedorf: ein gemeinsamer Wahlkreis für den Bundestag

Mit der Wahl im September 2002 soll es einen gemeinsamen Bundestagsabgeord-neten für beide Bezirke geben. Sollten sie nicht auch sonst enger zusammenrücken?

Olympia: Erreichbarkeit der Wassersportstätten an der Dove Elbe und der IGA auf den Inseln im Fluss

Die Modelle für die Wettkampstätten für Ruderer, Kanuten etc an der Dove Elbe sind längst fertig. Im Rahmen der "Olympiade der kurzen Wege" wird damit geworben, dass das olympische Dorf nur 25 Radminuten entfernt liegt. Auch die IGA soll gut  autofrei erreichbar sein.
Dieser zusätzliche  Brückenschlag für RadfahrerInnen und FußgängerInnen über die Norderelbe wird die BesucherInnen aus Hamburgs Süden und die Gäste aus aller Welt von der Zukunftsfähigkeit der Hamburger Verkehrspolitik überzeugen.

Erläuterungen dieser Pläne vor Ort   (Anfahrtskizze)
bei einem Pressegespräch am 14.6. um 15:30 Uhr am westlichen Brückenpfeiler

mobil Kontak vor Ort: 0171-1958949                   *Unterstützt vom Bündnis für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik

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